Da sitz I - umgedichtet von Fabian Platzek

Gedichtprojekt der Klasse 5f: 

Das Gedicht von Karl Friedrich Wächter ("Ick sitze hier") wurde von Fabian Placzek in's Bayerische übertragen.

Da sitz I

Da sitz I

und iss Fleischpflanzerl

da bumbert's an da Tür

I schaug, I staun und wunder mi

und plötzlich geht’s aufe de Tür

Pfei grad denk I mir

Etzert is auffe de Tür, ebend war's no zua

I geh auße und schaug

und wer draust is, des bin I

I denk ma no, was is da scho wieder los

Da hat's mi a scho higelegt

und eh I schnoi, was los is

bin I im Matsch ausgrutscht

an Berg obe und denk ma no

des wird nix, doch dann werd's scho

I woas ned, wia ma werd

I rutsch, I schlida und werd schnell

und heb plötzlich ab und schiaß

wia a Raketn durch's Paradies

und ois winkt ma zua, und plärrt

du bist z'spät, s'is hechste Zeit

I hab Voigas gebn

und bin am Abend aufm Mond

I denk, I spinn. Der Mond is lar

und frag mi nur, was du I da

I schauk in alle Krata nei,

doch I find nix, des ko ned sei

Da schauk I ma die Erdn o

und denk ma no AHA-OTTO

und da siag I meine Spur

durch Matsch, durch Dreck, durch Wald und Flur

Die Tür is auf, I sieg die Pflanzerl

I siag d'Marie und's bumbert

an mein Schädl und mei Herz

da saus I sofort erdenwärts

du hast klopft, I hoab nix gsegn

I Depp, jetzad wird ois schee.

 

umgedichtet von Fabian Placzek, Klasse 5f 

 

 

Fachprofil Geschichte

Selbstverständnis des Faches 

Die Schüler erlangen durch den Unterricht im Fach Geschichte am Gymnasium  vertiefte Erkenntnisse über Strukturen, Entwicklungen, Ereignisse und Persönlichkeiten, welche die Vergangenheit geprägt haben und damit auch das Leben in der Gegenwart beeinflussen. Sie erhalten einen Einblick in das Denken und Handeln der Menschen in früheren Zeiten. Ihnen wird bewusst, wie historisches Wissen entsteht, und sie entdecken das Faszinierende an der Beschäftigung mit der Dimension „Zeit“. 

Die  Auseinandersetzung mit der Vergangenheit fördert die Bereitschaft, sich mit dem zeitlich und räumlich Fernen sowie dem Fremden und Ungewohnten auseinanderzusetzen und ihm mit Offenheit zu begegnen. Gleichzeitig erleichtert die Beschäftigung mit Zusammenhängen zwischen Vergangenheit und Gegenwart die Orientierung der Schüler in ihrer eigenen Lebenswelt. Um die Zukunft mitzugestalten, bedarf es der Erkenntnis, dass die Gegenwart historisch bedingt ist. 

Ein vertieftes historisches Bewusstsein ist somit wesentlicher Bestandteil einer  soliden politischen Bildung.

 

Weitere detaillierte Informationen:

 

Jahrgangsstufe

Themen

Vorgehen

Jahrgangsstufe 11/12

11.1 Gesellschaft im Wandel (15. bis 19. Jahrhundert)

11.2 Demokratie und Diktatur - Probleme der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert

12.1 Historische Komponenten europäischer Kultur und Gesellschaft

12.2 Konfliktregionen und Akteure internationaler Politik in historischer Perspektive

 

 

Strukturierung durch Längs- und Querschnitte

 

Jahrgangsstufe 10

Die Auflösung der bipolaren Welt

Chronologische Behandlung

Jahrgangsstufe 9

Widerstreit der Ideologien und Systeme im 20. Jahrhundert

Jahrgangsstufe 8

Vom Zeitalter der Aufklärung bis zum Ende des Ersten Weltkriegs

Jahrgangsstufe 7

Vom Mittelalter bis zum Absolutismus

Jahrgangsstufe 6

Von den ersten Menschen bis zum Reich der Franken

 

 

 

Besondere Aktivitäten

Auswahl

  • Themenführungen „München im Mittalter“ in Museen und in der Stadt (7. Jahrgangsstufe/Kulturtag)
  • Besuch der KZ-Gedenkstätte in Dachau (9. Jahrgangsstufe)
  • Museumsexkursionen
  • Autorenlesungen
  • Jörg Baesecke spielt auf der kleinsten Bühne der Welt das Stück „Papierkrieg“ und erzählt darin das 20. Jahrhundert in einer Stunde. (10. Jahrgangsstufe/ Kulturtag) 
  • Fächerübergreifendes Projekt mit dem Fach Sozialkunde (10. Jahrgangsstufe)
  • Im Rahmen der Berlinfahrt Besuch vieler historischer (Erinnerungs-)Orte der deutschen Geschichte (10. Jahrgangsstufe)
  • Expertenvorträge (Q11)

Die goldene Feder

Es war einmal vor langer Zeit ein alter König, dessen Frau gestorben und dessen Töchterlein seit Jahren verschwunden war. Sie war von einem Spaziergang im Wald nicht wiedergekommen. Der König weinte den ganzen Tag, weil er sein Töchterlein so vermisste.

Eines Tages kam ein Berater und sprach zum König: „Verkünde im Land, dass der, der die Prinzessin zurückbringt, das halbe Königreich und die Prinzessin zur Frau bekommt.“ Der König tat es. Das hörte Federhannes, ein armer Gänsehirt. Federhannes versuchte sein Glück und verabschiedete sich von seinen Tieren. Da fiel ihm plötzlich eine goldene Feder vor die Füße, die seine Lieblingsgans verloren hatte. Er nahm sie und zog los. Er wusste um die Zauberkraft der Feder und sagte: „Feder, Feder, flieg voraus, führe mich zu der Prinzessin Haus.“ Da erhob sich die Feder und schwebte vor ihm. Hans folgte der Feder. Er lief viele Tage über Felder, durch Dörfer, bei Wind und Wetter und eines Tages kam er zu einem großen Sumpf. Am Rand des Sumpfes stand ein kleines Hüttchen. Die Feder sank zu Boden und er wusste, dass er am Ziel seiner Reise angekommen war.

Mit einem Mal trat ein Einhorn aus der Tür der Hütte. Es sprach: „Hilf mir von hier zu fliehen. Ich bin eine Prinzessin und wurde von einer Hexe verzaubert. Hinter dem Sumpf, wo ich nicht hinfinde, ist ein Bach. Wenn ich das Wasser aus diesem Bach trinke, werde ich wieder zum Menschen und die Hexe muss sterben.“ Aber Federhannes kannte den Weg auch nicht. Da nahm er die Feder und sagte: „Feder, Feder, flieg voraus, führe mich zu des Baches Lauf.“ Die Feder schwebte wieder voraus. Federhannes und das Einhorn folgten ihr. In der Zwischenzeit war die Hexe nach Hause gekommen. Sie war sehr wütend, weil das Einhorn weggelaufen war. Sie beeilte sich, auch zum Bach zu kommen. Federhannes und das Einhorn hatten das Wasser erreicht, als sie die Hexe bemerkten. Da flog die Feder auf und schwirrte der Hexe so lange um den Kopf, bis ihr ganz schwindelig wurde. Da konnte das Einhorn vom Wasser trinken und verwandelte sich zu einer wunderschönen Prinzessin mit goldenen Haaren. Die Hexe aber zerfiel zu Staub. Federhannes sprach zur Feder: „Feder, Feder flieg voraus, führ mich zu des Königs Haus.“ Die Feder flog los und führte Federhannes und die Prinzessin zum Schloss des Königs. Als der König seine Tochter wiedersah, feierten sie ein großes Hochzeitsfest und Federhannes bekam das halbe Königreich. Die Feder aber wurde künftig auf alle Münzen geprägt. Der König, Federhannes und die Prinzessin lebten glücklich zusammen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Johannes G.

Kontakt

Unser Sekretariat ist erreichbar:

Montag - Donnerstag
7:30 - 15:00 Uhr
Freitag
7:30 - 13:15 Uhr

Telefonisch unter:
08102 / 99 35 - 0


oder unter der E-Mail:
sekretariat@gym-hksb.de

Links

Termine

Übersicht über die nächsten Termine an unserer Schule.