Schwimmplan 2017/18

Das Bad in Riemerling hat zur Zeit leider geschlossen.

Informationen zum Schwimmen erhalten die Schülerinnen und Schüler von der jeweiligen Sportlehrkraft.

Herz Slam

Rezension zu „Herz Slam“ von Jaromir Konecny

„Herz Slam“ ist ein 2015 von Jaromir Konecny veröffentlichter Roman, welcher sich mit Vorurteilen von Gymnasiasten Mittelschülern gegenüber und dem Poetry Slam beschäftigt.

Im Buch geht es um das wortgewandte aber schüchterne Mädchen Lea, die mit ihrer selbstbewussten Freundin Sophie an einem einwöchigen Poetry-Slam-Workshop teilnimmt, wo sie sowohl auf ihre Kindergartenfreundin Julia, als auch auf zahlreiche Hauptschüler, gegen die sie zuerst allerlei Vorurteile hegt, trifft. Im Laufe der Geschichte lernt sie allerdings diese zu widerlegen und verliebt sich schließlich sogar in den einfühlsamen und zuverlässigen Jungen Linus. Bis die beiden jedoch zusammenfinden, gibt es einige Missverständnisse zu klären.

Inhaltlich finde ich das Buch sehr unterhaltsam. Man will stets wissen, wie es weitergeht, der Autor schafft es die Handlung logisch und geistreich darzustellen, wenngleich auch das Ende vorhersehbar ist und somit für den Leser keine Überraschung darstellt. Es ist offensichtlich, dass der Autor viel aus eigener Erfahrung schreibt und sich intensiv mit den Themen seines Buches beschäftigt hat.

Jaromir Konecny schafft es mithilfe verschiedenster Gedichte, die jeweils in den Zusammenhang passen, das Buch aufzulockern und abwechslungsreicher zu gestallten. Als Leser merkt man, dass der Autor sich mit Poetry Slam und Dichten auskennt, und sich nicht scheut auch seine eigenen Redewendungen und Meinungen einzubringen.

Der Schreibstil des Autors ist sehr einfach und nicht zu anspruchsvoll. Es wird klar, dass der Text auch als Vortrag geeignet wäre, was einerseits den Lesefluss verbessert, aber leider andererseits den Autor an anschaulicheren Beschreibungen des Ortes oder der detaillierten Darstellung von Personen hindert. So muss der Leser seiner Fantasie selber freien Lauf lassen. Zugleich kommen einem dadurch die 382 Seiten deutlich kürzer vor und man kann das Buch schnell lesen.

Die Person Leas hat mir persönlich sehr gut gefallen: Ihre Gedankengänge sind nachvollziehbar, sie ist nett und ich kann mich mit ihr identifizieren.

Mit Linus jedoch bin ich absolut nicht einverstanden, zwar erfüllt er den Zweck einen Hauptschüler darzustellen, auf den die gängigen Vorurteile nicht zutreffen, er ist dadurch allerdings nicht sehr authentisch beschrieben und wirkt auf mich sehr unnatürlich.

Insgesamt ist das Buch meiner Meinung nach trotz einiger Mängel wirklich sehr unterhaltsam. Jaromir Konecny hat mit Herz Slam ein Buch geschrieben, das überzeugend und absolut lesenswert ist.

                                                                                                                                                                                                 Elena P.

Aufführung Momo

Aufführung des Stückes „Momo“, nach dem gleichnamigen Jugendbuch-Klassiker von Michael Ende

L´ orafiore come regalo!

Komm zum Blumenregal? Nein! Eine Stundenblume als Geschenk!

Die Stundenblumen, die Momo am Ende des gleichnamigen Stücks am Gymnasium Höhenkirchen-Siegertsbrunn schließlich glücklich befreien konnte, wurden im Juli gleich an vier Gelegenheiten verschenkt! Die Premiere am Donnerstag, den 02.07.2015 war so bezaubernd gespielt und gesungen, dass einige Zuschauer vor Rührung feuchte Augen bekamen! Die Schauspieler meisterten alle selbst gelegten Stolpersteine mit Bravour und wussten sich in entscheidenden Augenblicken mit Salzstangen zu helfen, wenn eigentlich rote Zigarren zu rauchen waren – Improvisation beherrschen die Kinder inzwischen perfekt! Am Freitag, den 03.07.2015 wurde dann viel gelacht und applaudiert, das zahlreiche Publikum ging bei Momos Traurigkeit und ihrer Freude voll mit und spornte die Darsteller an, mit ihrem Text frei zu jonglieren. Eine ganz besondere Aufführung war die dritte am Sonntag, den 05.07.2014! Die jungen Künstlerinnen und Künstler durften vor der Bürgermeisterin, zahlreichen Gemeinderäten, den italienischen Gästen aus Montemarciano und vielen engagierten Bürgern spielen! Endlich konnte der historisch bislang kaum beachtete Ursulum- Maiorum- Brunnen neben den Pferdekutschengleisen des bayerischen Herzogs von Rochow einer breiteren Öffentlichkeit durch Momos Freund Gigi zur Kenntnis gebracht werden! Herr Zwirglmaier, einer der Italienischlehrer des Gymnasiums, begrüßte die illustre Gesellschaft auf Italienisch und so wurde die Vorstellung allein durch ihre Bilder und die Musik des Unterstufenchores unter der Leitung von Frau Pausch auch für diejenigen, die die deutschsprachigen Pointen nicht verstanden, ein Genuss. Zuletzt wurden die grauen Herren dann endgültig am Mittwoch, den 15.07.2015 besiegt, diesmal vor zahlreichen Klassen der Erich-Kästner-Grundschule. Vielen Dank an dieser Stelle Frau Dötz, die mit ihrer Tatkraft die Theaterkooperation zwischen E-K-G und GymHöSi ins Leben gerufen hat! Ihre Schauspieltruppe gab als Höhepunkt des besagten Nachmittags eine selbst geschriebene Bühnenversion des Grimmschen Märchens „Der Zauberberg“, das in ausgelassener Feierstimmung eines großen Hochzeitsfests endete, welche auf die Zuschauer überschwappte und uns einen der magischen Momente bescherte, die man in sich aufsaugt und die einen weitertragen – wir freuen uns auf viele weitere Kooperationen mit unseren neuen Freunden aus der Erich-Kästner-Grund-und Mittelschule! The Crazy Actors haben auf den letzten Metern dieses Schuljahres enorm viel geleistet, zum Teil parallel zu Schul- und Stegreifaufgaben! Ein Hoch auf diese wunderbare, leistungsbereite, hoch konzentrierte, schillernde, energiegeladene Schauspieltruppe!

Aufführung Traumreise

„Die Kobolde“, Unterstufentheatergruppe des Gymnasiums Höhenkirchen – Siegertsbrunn, bringen ihr selbst geschriebenes Stück „Traumreise – oder: Do dahoam“ auf die Bühne!

Schiffbruch in Höhenkirchen – Siegertsbrunn!

Eigentlich wollten sie ihrem langweiligen Alltag entfliehen und sich auf einer Binnenschifffahrt so richtig verwöhnen lassen, die fünf feinen Damen, die sich untereinander gar nicht ausstehen können, weil jede die andere für zu eingebildet und oberflächlich hält. Langweilig wird es dann glücklicherweise überhaupt nicht, weil sich die Herren der Besatzung reizend um ihre zickigen Fahrgäste kümmern und sich auch unter den Damen manch neue Freundschaft entwickelt… Bis plötzlich und ganz unvermutet ein Sturm aufzieht, der einen unbekannten blinden Passagier zu Tage fördert, mit dem alle zunächst so beschäftigt sind, dass sie ganz übersehen, wohin sie ihr Schiff treibt. – Ein Unglück? Auf jeden Fall eine Überraschung: Die tosenden Wellen lassen die gute alte Stoewahse zerschellen und katapultieren die gesamte Besatzung, in kleine Grüppchen aufgespalten, in unbekanntes Gelände. Zerstreut auf verschiedene Ecken eines merkwürdig anmutenden Ortes, dessen Einwohner eine schwer verständliche Sprache sprechen, gehen die Kleingrüppchen auf Entdeckungstour. Da gibt es „undurchdringlichen Urwald“, ein Eierparadies, eine Fashion–Oase und die verheißungsvolle S-Bahn. Doch wie soll man nur wieder zueinanderfinden? Ein glücklicher Zufall treibt alle Verstreuten in ein großes, viel versprechendes Gebäude, in dem getanzt und musiziert wird… die Schule! Hier ist es so „griabig“, dass alle hier verweilen wollen, in ihrem neuen Zuhause! Alle, außer dem Schiffskapitän Peter, den es nach Valencia weiterzieht… J

Bis zu dieser gelungenen Landung war es ein langer, teilweise holpriger Weg – und das nicht nur, weil sich unterwegs so schwer ein Spiegel finden ließ! Die fünfzehn Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher 5. und 6. Klassen waren großteils Neulinge in Sachen Schauspiel und deshalb sehr verdutzt, dass sie bis Weihnachten ohne Text, „nur“ in verschiedenen Rollen- und Improvisationsspielen proben sollten. Ein hart erarbeiteter Grundstock, der aber eine sehr gute Grundlage für die Ausformung unseres Stückes bildete, bei dem sich die Charaktere fast wie von selbst formten und die Handlung schrittweise immer mehr Gestalt annahm. Zuletzt bedurfte es – wie fast immer in diesem Metier! – einer großen Kraftanstrengung aller mit Zusatzproben an verschiedenen Wochenenden, um aus dem gesprochenen Text ein lebendiges Stück Theater werden zu lassen. Darauf sind wir alle sehr stolz! Die neu geadelten Schauspielerinnen und Schauspieler haben mehr gelernt als nur festgelegte Worte und Gesten, nämlich ein Mammutprojekt mitzutragen und sich selbst einmal ganz anders zu präsentieren, als man sie sonst kennt. Für jeden Lehrer immer wieder eine erstaunliche und beglückende Erfahrung!

Leitung Unterstufentheater: T. Graf

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