Mit Ausdauer zum Erfolg

63 Projekte und Forschungsarbeiten gingen beim 53. Regionalwettbewerb Jugend forscht im München Süd an den Start. Bei Airbus Defence and Space in Taufkirchen stellten die Jungforscher/innen unter dem Motto „Spring“ am 22./23. Februar 2018 ihre Arbeiten vor.

Mit von der Partie war Daniel Diessner (7C) und somit auch zum ersten Mal das Gymnasium Höhenkirchen-Siegertsbrunn in Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb. Daniel trat mit seinem Projekt Widder-Kraftwerk im Fachgebiet Physik in der Kategorie Schüler experimentieren an.

Im Frühjahr 2017 machte sich Daniel auf den Weg und stellte Herrn Christoph Krichenbauer seinen Ansatz vor. Daraus resultierte die Idee, dass Daniel sein Projekt bei Jungend forscht anmeldet. Herr Krichenbauer stellte sich bereitwillig als Betreuungslehrer zur Verfügung und durfte viele Fragen des neugierigen Daniels beantworten. Im Physiklabor war Daniel seit dieser Zeit ein regelmässiger Gast und nutzte die Stunden nach der Schule, um an seinem Projekt zu tüfteln oder den anwesenden Lehrern ein paar Löcher in den Bauch zu fragen. Vielleicht hat sich der eine oder andere auch gefragt, was Daniel immer wieder mal im Treppenhaus der Schule aufgebaut hat!

Hinter dem Projekt Widder-Kraftwerk steht die Idee, ein Wasserkraftwerk mit einem hydraulischen Widder und einer weiteren Turbine zu ergänzen, um dadurch den Wirkungsgrad zu erhöhen. Seit Daniel bei einem Besuch im Deutschen Museum einen hydraulischen Widder gesehen hatte, schwirrte ihm die Idee im Kopf und lies ihn nicht mehr los. Was ist jetzt eine hydraulischer Widder? … na dann bleiben wir doch gleich mal beim Motto und sagen: „Jugend forscht …“

Um die Gedanken im Kopf in eine umsetzbare Form zu bringen, wurde eine Vielzahl von Einzelteilen benötigt, die man teilweise sogar im Haushalt findet. Der Windkessel im Nachbau des Widders ist beispielsweise eine 2 Liter PET Flasche eines bekannten koffeinhaltigen Getränks. Nachdem bekannter Weise kein Wasserfluss durch das Gymnasium fließt, musste das Treppenhaus und ein langer Schlauch für die Simulation herhalten. Dabei gab es so manche nassen Füsse und sonstige Kleidungsstücke. Aber das gehört nun mal dazu, wenn man experimentiert. Der Teufel steckt beim Forschen manchmal im Detail. Trotz unzähliger Versuche konnte die Fördermenge des Widders nicht empirisch ermittelt werden. So musste eine Formel zur Berechnung herhalten.

Die Jury bei „Jugend forscht“ belohnte Daniel für sein Projekt „Widder-Kraftwerk“ mit einem Sonderpreis. Jetzt darf Daniel mit seiner Jahreskarte für das Deutsche Museum zurück zu den Wurzel seiner Idee. Wir sind gespannt, welche neuen Ideen Daniel von seinen Museumsbesuchen mitbringen wird. Denn eins ist sicher, nächstes Jahr will Daniel wieder bei Jugend forscht dabei sein. Wir gratulieren den beiden Herren für Ihr Durchhaltevermögen und vielleicht bekommt Daniel ja im nächsten Jahr weitere Jungforscher an seine Seite.

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