Zum Ausklang dieses von Distanz- und Wechselunterricht geprägten Schuljahres kamen unsere 5. Klassen doch noch in den Genuss einer Vorführung des Geschichtenerzählers Jörg Baesecke, worüber die Klasse 5e im Folgenden berichtet.

Am Mittwoch, den 14. 07., besuchte uns in der 5. und 6. Stunde der Märchen- und Geschichtenerzähler Herr Baesecke und führte „Die kleinste Bühne der Welt“ auf. Die Klasse 5e und Frau Bernhofer trafen ihn in der Kommunikationszone 2 in unserem Gymnasium Höhenkirchen-Siegertsbrunn.

Herr Baesecke begrüßte die Klasse 5e und erläuterte den Ablauf: Am Anfang jeder Geschichte signalisierte er mit einer Klangschale, dass es losging, und zwischen den Geschichten durften die Kinder Fragen stellen. Die erste Legende handelte vom lieben Augustin, der in Wien zur Zeit der Pestepidemie lebte. Um die Erzählung lebendiger zu gestalten, trug er pfeifend das allseits als Kinderlied bekannte Lied vom lieben Augustin vor. Danach zeigte er uns mithilfe eines Schaukastens mit selbstgemalten Bildern die Sage vom Schäfflertanz in München. Zur Zeit der Pest versuchten die Schäffler den Menschen durch einen Tanz die Botschaft zu vermitteln, dass die Bürger Münchens die Pest besiegen werden, wenn sie die Angst besiegen. Herr Baesecke erklärte auch, dass heute noch am Münchner Marienplatz und durch Aufführungen in der Gegend an die Schäffler erinnert wird.

Nach einer kurzen Pause erzählte er uns mithilfe eines Meterstabs ein russisches Märchen mit dem Titel „Ein Baum wächst in den Himmel“ von einem alten Ehepaar, einem bösen Gutsherrn, einem goldenen Hahn und einer Zaubermühle: Die Klasse war besonders begeistert, als er aus dem Werkzeug mit einem Handschlag aus einem Dreieck einen Stern formte. Als nächstes trug er spannend und anschaulich ein Märchen von der Freundschaft zweier Inuit vor, die ein Versprechen auch nach vielen Jahren noch eingelöst haben. Dabei knotete er aus einem Seil Figuren, mit denen er deren Schlittenfahrt um die Erde schilderte. Im Anschluss daran erzählte Herr Baesecke noch ein Märchen von der Menschenfresserin mit den riesigen Mäuseohren, die er auf einem Klemmbrett mit schwarzem und weißem Papier zum Leben erweckte, auf das er während des Erzählens die entsprechenden Figuren malte.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Baesecke für die einzigartige Vorführung, bei Frau Karg für die Organisation und beim Förderverein, der einen Teil der Kosten übernommen hat. „Herr Baesecke hat die Geschichten auf besondere Weise erzählt, das hat mir super gefallen“, so ein Schüler der Klasse 5e, die begeistert war, „dass solche Veranstaltungen wieder stattfinden können.“

                                                                                                   Klasse 5e und Frau Bernhofer

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