Treibhauseffekt, Klimawandel und extreme Wetterphänomene - alles Themen, die derzeit viel in den Medien diskutiert werden. Nachdem unsere Schule am Anfang dieses Jahres für unsere Projekte im Schuljahr 2017/18 als „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet wurde (siehe Artikel), haben wir uns auch dieses Jahr mit der Umwelt- und Klimakrise und ihren Folgen beschäftigt. Aber vor allem mit der Frage „Wie können wir direkt am HöSi helfen?”.

Dazu haben wir mehrere kleine Aktionen durchgeführt, wie zum Beispiel die Bedarfsermittlung zur Zeitschrift Schule und wir, die leider regelmäßig in großer Anzahl in unserer Schule in den Klassen verteilt wird und dann im Schulhaus herumliegt. Mit der Bedarfsermittlung konnten wir erreichen, dass wirklich nur interessierte Eltern die Zeitschrift erhalten und damit Papier und Transportkosten gespart werden. Des Weiteren gestaltete der AK Umwelt ein Kahoot, ein interaktives Online-Quiz, zum Thema „Korrekte Mülltrennung“. Bei diesem Quiz werden den Schülerinnen und Schülern Fotos von verschiedenen Müllsorten gezeigt. Das Ziel ist es, den Müll seiner korrekten Tonne zuzuordnen und die Entscheidung anschließend richtig zu begründen. So können unsere Mitschülerinnen und Mitschüler etwas über korrekte Mülltrennung lernen und in der Klasse um die Wette quizzen. Eine weitere Aktion war das Stadtradeln 2019 an unserer Schule, das wir gemeinsam mit dem Elternbeirat organisierten. Damit wollten wir unseren Beitrag für die Förderung des Fahrradverkehrs, der Gesundheitsvorsorge und den Klimaschutz leisten.

Zentral war dieses Jahr das „HöSi-To-Go-Becher“-Projekt (siehe Artikel). Hierbei handelt es sich um einen Becher, den man immer wieder verwenden kann. Damit wird Plastik gespart und der Flut von Einwegbechern entgegengewirkt. Um diese Idee des wiederverwendbaren Bechers für unsere Mitschülerinnen und Mitschüler ansprechender zu machen, haben wir einen Design-Wettbewerb veranstaltet. Ein großes Dankeschön ergeht an dieser Stelle an den Förderverein unseres HöSis, der den AK Umwelt mit einer großzügigen Spende bei der Finanzierung dieses aufwendigen Projekts maßgeblich unterstütze.

Außerdem haben wir Informationsstände zu den Themen Plastik- und Konsumgesellschaft sowie zur großen Thematik Insektensterben und der fortschreitenden Flächenversiegelung gestaltet und die Schulgemeinschaft in den Pausen darüber informiert.

Selbstverständlich war auch die Bewegung „Fridays for Future“ bei uns im AK Umwelt und in der SMV ein großes Thema. In den AK-Sitzungen sowie in den allgemeinen SMV-Voll-versammlungen wurde kontrovers darüber diskutiert. Am Freitag, den 5. April 2019, konnten wir uns bei einer Exkursion nach München selbst ein Bild von dieser Bewegung machen. Darüber hinaus nahm Magdalena Anderlik (9a) an der vom bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) als Antwort auf die Proteste initiierte Jugendklimakonferenz in München teil. Dort diskutierte sie mit dem Umweltminister Glauber und weiteren Vertreterinnen und Vertretern münchener Schulen über umweltpolitische Themen (siehe Artikel).

Bei unserer letzten Aktion beschäftigten wir uns mit der Frage, wie man gegen das Insektensterben vorgehen könnte. Eines der größten Probleme stellten dabei die einseitige Form des Ackerbaus sowie der Einsatz von giftigen Düngemitteln dar, die zur Zerstörung vieler Lebensräume von Insekten und anderen Lebewesen führt. Um Bienen, Wespen, Hummeln und Co. die Futtersuche und den Nistplatzbau zu erleichtern, pflanzte der AK Schulgarten eine Blumenwiese und der AK Umwelt baute einige kleine Nisthilfen und ein großes “Bienenhotel”. Ein großes Dankeschön ergeht an dieser Stelle an Frau Petra Guggenberger vom Bundnaturschutz, die uns mit dem nötigen Material für dieses Projekt versorgte.

Laura Oweger, 9f

 

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