Innovatives Raumkonzept mit positiven Impulsen für den Unterricht

Mit dem Schuljahr 2016/17 geht das Gymnasium Höhenkirchen-Siegertsbrunn neue Wege in Sachen Raumkonzept. Das so genannte Fachraumprinzip, das Schülerinnen und Schüler bisher bereits für die Fächer Musik, Kunst, Sport, Physik, Chemie und Natur und Technik kennen, wird dann auf alle Fächer ausgedehnt, d.h. Deutsch z.B. wird ausschließlich in speziellen Deutschräumen unterrichtet etc. und nicht mehr verschiedene Fächer in einem Klassenzimmer.

„Wir erwarten uns von diesem innovativen Raumkonzept eine weitere Steigerung der Unterrichtsqualität durch eine Optimierung der Lernumgebung“, betonte Schulleiterin Claudia Gantke in einem Brief an die Eltern.

Der große Vorteil des neuen Konzepts liegt darin, dass die Räume fachspezifischen und methodischen Bedürfnissen entsprechend ausgestattet und gestaltet werden können: Das beginnt bereits mit der Sitzordnung, die z. B. für Fremdsprachen idealerweise eine sehr kommunikative sein sollte, reicht über die fachbezogene Medien- und Softwareausstattung (In den Mathematikräumen sind z. B. Programme wie Geogebra oder Tabellenkalkulationen bereits vorinstalliert und schnell abrufbar.) bis hin zur ansprechenden und auf das Fach einstimmenden Gestaltung der Wände.

Alle für ein Fach notwendigen Unterrichtsmaterialien wie Wörterbücher, einzelne Lehrbücher, Landkarten, Lernzirkel, Lernspiele, Stationenmaterialien etc. sind vor Ort, so dass stark materialgestützte, differenzierende Unterrichtsformen leichter umsetzbar sind. Da dieses Material allen Lehrkräften einer Fachschaft zur Verfügung steht, wird der Austausch zwischen den Lehrkräften intensiviert, die Teamarbeit gestärkt. So können wir optimale Voraussetzungen für die Anforderungen des neuen „Lehrplans plus“ erzielen, der ab dem Schuljahr 2017/18 bayernweit für die Gymnasien verpflichtend ist und noch mehr auf Kompetenzorientierung, Anwendungs- und Lebensweltbezug, Eigenständigkeit der Schüler, offene Unterrichtsformen und so genanntes kooperatives Lernen Wert legt.

Die Erfahrung von Schulen, die dieses Prinzip bereits praktizieren, zeigt außerdem, dass Fachräume sauberer, ordentlicher und damit einladender sind als Klassenzimmer, weil die Verantwortung und auch deren Pflege in der Verantwortung der Mitglieder einer Fachschaft liegen. Das Lernklima bessert sich auch dadurch.

An der Schule wurde ein eigener Arbeitskreis zur Entwicklung des Konzepts gebildet, Lehrer wie Eltern haben sich an zwei Schulen umgesehen, die dies bereits praktizieren. Das Konzept wurde schließlich mit überwältigender Mehrheit vom Lehrerkollegium und vom Schulforum, in dem auch Eltern sowie Schülerinnen und Schüler vertreten sind, beschlossen.

Wir sind davon überzeugt, mit dem neuen Konzept einen wegweisenden Schritt in Sachen Unterrichtsentwicklung an unserem Gymnasium zu gehen, von dem unsere Schülerinnen und Schüler nur profitieren können.

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