Grundsätzlich können Schülerinnen und Schüler mit Latein als zweiter Fremdsprache an bayerischen Gymnasien den Nachweis dreier unterschiedlicher Niveaustufen ihrer Lateinkenntnisse erwerben. Die entsprechenden Prädikate werden jeweils im entsprechenden Jahreszeugnis vermerkt und finden auch Eingang in das Abiturzeugnis.

  1. Schülerinnen und Schüler, die den Lateinunterricht der 8. Jahrgangsstufe mindestens mit der Note ausreichend abgeschlossen haben, erhalten den Nachweis von Lateinkenntnissen.
  2. Schülerinnen und Schüler, die den Lateinunterricht der 9. Jahrgangstufe mindestens mit der Note ausreichend abgeschlossen haben, erhalten den Nachweis von gesicherten Lateinkenntnissen (kleines Latinum).
  3. Schülerinnen und Schüler, die den Lateinunterricht der 10. Jahrgangsstufe mindestens mit der Note ausreichend abgeschlossen haben oder sich erfolgreich einer Feststellungsprüfung unterzogen haben, erhalten den Nachweis über das Latinum.

Feststellungsprüfung zum Erwerb des Latinums

Die Möglichkeit einer Feststellungsprüfung richtet sich an Schülerinnen und Schülern, die

  • nach der 9. Jahrgangsstufe Latein ablegen und durch Italienisch als spät beginnende Fremdsprache ersetzen oder an eine andere Schulart wechseln.[1]
  • aufgrund eines Auslandaufenthaltes kein Jahreszeugnis der 10. Klasse erhalten und Latein in der Qualifikationsphase nicht weiter belegen.

Die Feststellungsprüfung besteht ebenso wie die Schulaufgaben der 9. und 10. Klassen aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil (Bewertungsverhältnis 2:1).

  • Die schriftliche Prüfung besteht aus einer lateinisch-deutschen Übersetzung (Cicero; ca. 110 lateinische Wörter), die in 90 Minuten mit Hilfe eines vom Staatsministerium zugelassenen Lexikons anzufertigen ist.
  • Als mündlicher Teil der Feststellungsprüfung zählt auf Antrag die Gesamtnote für die in Jahrgangsstufe 9 erbrachten mündlichen Leistungen. Ansonsten ist eine eigene mündliche Prüfung über den Stoff der 9. Klasse abzulegen.

Die Prüfung ist dann erfolgreich bestanden, wenn mindestens die Note ausreichend erzielt wurde. Die Note ungenügend darf in keinem der beiden Prüfungsteile erzielt werden. Eine Wiederholung der Prüfung ist nur einmal möglich.

 

Nota bene!

Für die Feststellungsprüfung sollten sich die Schülerinnen und Schüler gründlich vorbereiten, da Cicero-Texte zum Stoff der 10. Jahrgangsstufe gehören und im Unterricht noch nicht gelesen wurden. Ebenso sollte der Umgang mit dem Lexikon geübt werden. Tipps dazu erhalten Sie von den jeweiligen Fachlehrern.

 

Quelle: www.km-bayern.de



[1] Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe müssen im Halbjahreszeugnis mindestens die Note ausreichend vorweisen, um zur Feststellungsprüfung zugelassen zu werden.

 

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